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'''Ceran''' ist ein der (in ) für temperaturwechselbeständiges Glas und Waren daraus.

Materialeigenschaften

Unter dem Markennamen Ceran werden en gehandelt, welche eine hohe Durchlässigkeit für , eine geringe sowie eine hohe aufgrund des geringen en aufweisen. Die häufigsten Waren sind er.

Platten aus Glaskeramik haben eine hohe Durchlässigkeit für ist mit 1,46 W/(m·K) sehr gering, was dazu führt, dass der Bereich neben der Kochstelle kalt bleibt. Stahl- oder Eisen-Herdplatten nutzen dagegen für den Wärmetransport ausschließlich ihre hohe Wärmeleitfähigkeit.

Glaskeramik ist ein teilkristalliner Werkstoff, der durch unvollständige (?Keramisierung?) geeigneter Gläser entsteht. Bei der Herstellung entstehen in der -Matrix Bereiche mit einer geordneten . Diese Glaskeramik hat bei entsprechender chemischer Zusammensetzung einen negativen en, zieht sich also bei Erwärmung zusammen. Wird das Verhältnis von Glas- zu Kristallphase geeignet eingestellt, entsteht ein Material, das sich bei Erwärmung so gut wie nicht ausdehnt. Hauptbestandteile der Glaskeramik für Ceran-Kochflächen sind Lithium-, Aluminium- und (sogenannte ?LAS-Glaskeramik?).

Eine solche Glaskeramik übersteht abrupte Temperaturschocks bis 750  unbeschädigt.

Entwicklung

Glaskeramiken mit oben beschriebenen Eigenschaften wurden von der in in Kooperation mit den in entwickelt. 1971 begann die Fertigung einer sowie die Vorstellung eines ersten Prototypen auf der ''Domotechnica'', 1973 wurde die Serienproduktion aufgenommen.

Anwendungen

Die weiteste Verbreitung hat die in mehrere einzeln schaltbare Zonen unterteilt werden, die sich kaum gegenseitig beeinflussen und an verschieden große Topfböden angepasst sind.

Neben der klassischen Ceran-Glaskeramik-Kochfläche, die in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben hergestellt wird, gibt es auch Grillgeräte aus Ceran oder Kochmulden aus Glaskeramik zur Aufnahme eines s. Oft sind auch die Frontscheiben von Kaminöfen aus Glaskeramik.

Ursprünglich wurde die Glaskeramik (Handelsname ) von Schott für von astronomischen en entwickelt und ist dort seit Jahrzehnten im Einsatz, beispielsweise in den oder dem .

Siehe auch

Weblinks

  • In: ''Physik-Journal'' 3/2004. (PDF-Datei; 228 kB)

Einzelnachweise